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Mission Statement

Antisemitismus ist einer der unübersichtlichsten, und manchmal verwirrenden Formen von Hass. Antisemitismus zieht sich durch die Geschichte, und infiziert verschiedene Gesellschaften, religiöse, philosophische und politische Bewegungen, sowie Zivilisationen. Manche haben vor dem Hintergrund des Holocausts argumentiert, dass Antisemitismus die Grenzen der Aufklärung und der Moderne an sich darstellt. Manifestationen von Antisemitismus tauchen in zahlreichen ideologischen Narrativen und konstruierten Identitäten von Zusammengehörigkeit und Fremdheit auf, wie „Rasse“, Ethnizität, Nationalismus und Anti-Nationalismus.
Im gegenwärtigen Kontext der globalisierten Beziehungen, es scheint dass Antisemitismus hat eine neue, komplexe, und sich verändernde Form angenommen, die entschlüsselt, abgebildet, und exponiert werden müssen.

Das akademische Studium von Antisemitismus, wie Vorurteile im Allgemeinen, entspringt einer langen und eindrucksvollen intellektuellen Forschungsgeschichte. Es bleibt ein Thema von politischer Bedeutung und wissenschaftlichem Engagement. Dennoch, anders als Vorurteile oder Diskriminierungen gegen andere soziale Gruppen, Antisemitismus wird fast immer außerhalb akademischer Institutionen erforscht. ISGAP, gegründet in 2004, ist das erste interdisziplinäre Forschungszentrum in Nordamerika, dass sich dem Studium des Antisemitismus widmet.

Die Mission des Instituts ist, die Thematik innerhalb eines umfassenden, interdisziplinären Bezugsrahmens mit Hilfe verschiedener Herangehensweisen, Perspektiven, sowie innerhalb globaler, nationaler und regionaler Kontexte zu erforschen. Diese Mission beinhaltet das Studium von Themen wie die sich verändernden historischen Phasen von Antisemitismus, wie sich Antisemitismus zu anderen Formen des Hasses verhält, oder in wieweit Antisemitismus einzigartig ist, warum manche Gesellschaften sich Antisemitismus widersetzen können und welche Strategien entwickelt und angewendet werden könnten um es zu bekämpfen.

Bedeutende Wissenschaftler und Forscher werden regelmäßig eingeladen, um Vorträge zu halten und sich auf konzeptueller und empirischer Ebene in Forschungsprojekte zu engagieren. Die Entwicklung eines interdisziplinären Lehrplans, und die Veröffentlichung analytischer Studien zu fördern, welche diese weitverbreiteten und wiederkehrenden Vorurteile erforschen, ist ein zentrales Ziel. ISGAP strebt an einen lebhaften Raum zu erschaffen in welchem Forschung von großem Format, Diskussionen und Debatten entstehen und genährt werden können.